Besondere Personen

Theodor Heuss Prof. Dr.   “unser 1ter Bundespräsident”

Theodor Heuss (* 31. Januar 1884 in Brackenheim; † 12. Dezember 1963 in Stuttgart) war ein deutscher Journalist, Publizist, Politikwissenschaftler und fast 60 Jahre liberaler Politiker (NSV, FVg, FVP, DDP, FDP/DVP). Mit der Gründung der FDP 1948 wurde er deren erster Vorsitzender. Er war von 1949 bis 1959 der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

>>> siehe Pressebericht  unter:  “Presse” in der aktuellen Darstellung.

>> Ahnentafel bis zurück 1602 im Raum Mosbach/Baden – Haßmersheim > Die Heimat meiner Vorfahren<  (Bearbeiter: Fritz Müßig)



Gerhard Schröder, Bundeskanzler a.D.

Gerhard Fritz Kurt Schröder (* 7. April 1944 in Mossenberg-Wöhren, heute zu Blomberg) ist ein deutscher Politiker der SPD. Er war von 1990 bis 1998 Ministerpräsident von Niedersachsen und von Oktober 1998 bis November 2005 der siebte Bundeskanzler. Seit dem Tode Helmut Kohls im Juni 2017 ist er der einzige lebende Altbundeskanzler Deutschlands. Er war von 1978 bis 1980 Bundesvorsitzender der Jusos und von 1999 bis 2004 Vorsitzender der SPD.

>>> Verbindung zu Mosbach / Baden >>>siehe Pressebericht unter:  “alte Seiten / Presse” 

>> Ahnentafel (bearbeitet durch:  Magdeburger Forscherkollegen mit Unterstützung von Fritz Müßig)



Karl Fritz, Verleger  /  geb. 1893 Neckarzimmern;  verst. 1967 Karlsruhe.  (bearbeitet durch: Fritz Müßig)

Karl Fritz, Vater des begehrten Bambi-Filmpreises, stand vor zwei Wochen (03.1967) im Mittelpunkt einer Ehrung besonderer Art. Der frühere “Film-Revue”  Verleger und jetzige Generalkonsul war durch Krankheit verhindert, am diesjährigen (1967) Bambi-Festival in München teilzunehmen. Noch nie hatte er diese Veranstaltung, deren erste  vor jetzt achtzehn Jahren (1948 vom Karlruher Verleger Karl Fritz gestiftet)  auf seine Initiative hin stattfand, versäumt.

Die vierfache Bambi-Siegerin und beliebteste deutsche Filmschauspielerin, Liselotte Pulver, besuchte gemeinsam mit FREUNDIN-Verleger Senator Dr. Franz Burda den Schöpfer des großen deutschen Filmpreises an seinem Krankenbett in Karlsruhe. Lilo überreichte Karl Fritz symbolisch eine der goldenen Reh-Statuetten. Die Freude war, wie man auf unserem Bilde (z.Zt. nicht dargestellt) sieht, auf allen Seiten groß.

Karl Fritz meinte nach dem Besuch: “Lilos Lachen war der Krankenhaus-Atmosphäre angepaßt: Es wirkte ansteckend!”

Quelle: März Heft von Burda-Moden 1967 – übergeben von: Forscher Kollegin: Betty Kellenberger, Elztal



Adam Wißwässer, Missionar –  geb. 13. Sept. 1820 in Neckarzimmern / Neckar –  Ahnentafel:  “Elker / Greiner” –  bearbeitet von: Fritz Müßig und Terry Boyd; Connecticut / USA

Das Leben des Begründers und die Entstehung einer eigenen Wißwässer-Gemeinschaft“.  Berlin, Verlag v. Emil Eberling 1910



Von Lind zur Fa. Linde, eine Familiengeschichte zur Gründung der Fa. Linde durch Vorfahren der Familie “Lind” aus Niederhochstadt / Pfalz

Linde (The Linde Group) ist ein börsennotierter, weltweit tätiger Industriekonzern mit Sitz in Dublin und operativer Hauptzentrale im britischen Guildford.  2018 durch Fusion mit der deutschen Linde AG mit dem ursprünglich von “Carl von Linde” gegründeten Unternehmen verbunden.

>>  Ahnentafel und Verbindungen zum Namen “Lind”  (bearbeitet durch: Wolfgang Lind)

© Rhein-Neckar Zeitung | Mosbacher Nachrichten | REPORTAGESamstag, 6. Juni 2020  Seite 45 37924441-37924343.jpg

Erfinder und Unternehmer Carl Von Linde (1842 – 1934). Sie sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden besitzen aktuell 99,9 Prozent der Haushalte in Deutschland ein solches Gerät. Das haben wir vor allem dem Ingenieur und Erfinder Carl Paul Gottfried Linde zu verdanken. Er machte die Menschen vom Natur-Eis als Kühlmittel unabhängig.

„Linde war zwar nicht der erste, der eine künstliche Kälte erzeugte, aber er brachte die Kältetechnik unter seine Kontrolle“, sagt der Technikhistoriker Hans-Liudger Dienel, Professor an der Technischen Universität Berlin. Seine „eiskalten Geschäfte“ lohnten sich: Linde schuf mit der Erfindung seiner ersten Kältemaschine einen völlig neuen Industriezweig und legte die Basis für einen Dax-notierten Industriekonzern.

Carl von Linde wurde am 11. Juni 1842 als drittes von neun Kindern in Berndorf (Oberfranken) als Sohn eines evangelischen Pfarrers geboren. Bis zum Abitur besuchte er das Humanistische Gymnasium in Kempten, das heute nach ihm benannt ist. 1861 begann er ein Studium der Ingenieurwissenschaften an der damals führenden technischen Hochschule, dem Polytechnikum in Zürich. Nach seiner Teilnahme an einem Studentenprotest musste er 1864 die Universität allerdings ohne Abschluss verlassen. Einen Karriereknick bedeutete das für ihn jedoch nicht. Denn bereits 1865 fand er eine Anstellung als Ingenieur im Zeichenbüro von Borsig in Berlin und kein halbes Jahr später siedelte er nach München über, um als Leiter des Konstruktionsbüros der Lokomotivenfabrik Krauss & Co. anzuheuern.

Mit erst 26 Jahren wurde Linde 1868 zum Professor für Maschinenbau am Münchener Polytechnikum ernannt. Hier richtete er das erste Maschinenlabor Deutschlands ein, in dem später unter anderem auch Rudolf Diesel ausgebildet wurde. Hier spezialisierte sich Linde auf die Kältetechnik, 1873 entwarf er eine Methyläther-Eismaschine (aus der der heutige Kühlschrank hervorgeht), 1876 entwickelte er eine leichtere und wirkungsvollere Kältemaschine mit Ammoniak als Kühlmittel, also eher eine Klimaanlage.

Der Bedarf an Kühltechnik war enorm. Bierbrauer aus ganz Europa suchten nach Möglichkeiten einer künstlichen Eisproduktion, weil sie für die Herstellung des geschmackvollen, untergärigen Lagerbiers stabil niedrige Temperaturen benötigten. Und so hatten sie großes Interesse an Lindes „Kompressions-Kältemaschine“, dieses Modell kam 1877 bei der Dreherschen Brauerei in Triest zum ersten Mal zum Einsatz. Weitere Apparaturen folgten und wurden an die Bierbrauereien „Mainzer Actien“, „Spaten“ in München sowie 1877 an „Heineken“ in den Niederlanden und 1878 an „Carlsberg“ in Dänemark geliefert.

Da Linde den Bau seiner Kältemaschinen nicht selbst finanzieren konnte, trat er jeweils ein Sechstel der Patentrechte an die Brauer Gabriel und Johann Sedlmayr sowie Georg Krauß ab. 1879 gab Linde sein Lehramt in München auf und gründete am 21. Juni in Wiesbaden mit weiteren Geldgebern die „Gesellschaft für Linde’s Eismaschinen“ als Ingenieurbüro. Die anderen Gesellschafter brachten das notwendige Kapital ein, Linde seine Erfindungen und Patente. Die Herstellung übernahmen spezialisierte Geschäftspartner in Lizenz. So wurde Lindes Firma schnell europaweit der Spitzenanbieter von Kühltechnik. Der Wunsch nach einer kühlen Lagerung von Nahrungsmitteln war nicht neu und bestand vermutlich schon in der Steinzeit.

Damals packten Jäger ihre Beutetiere für den späteren Genuss in Eishöhlen, über die Jahrtausende gab es natürliche Kühlstellen wie Gewölbe und Eiskeller. Von der Antike bis ins 20. Jahrhundert wurde regelmäßig mit natürlichem Eis gehandelt, das allerdings nur im Winter vorhanden war. Es wurde aus arktischen Meeren, Gletschern, zugefrorenen Seen und Flüssen (z.B. auch am Neckar) herausgesägt und an seine Bestimmungsorte transportiert. Ein enormer logistischer Aufwand. Trotzdem waren die Vorräte häufig schon im Spätsommer im wahrsten Sinne dahin geschmolzen.

Von dem frostigen Rohstoff benötigten allein Bayerns Brauer jährlich etwa 56 000 Tonnen. Noch 1880 hieß es im Brauer- und Mälzerkalender: „Mit Eis stopf’ deine Keller voll, wenn dir das Bier gelingen soll!“

Zwar gab es anfangs Vorbehalte gegenüber Lindes „Kunsteis“. Aber der milde Winter 1883/84 spielte dem Erfinder und Geschäftsmann in die Karten: Natureis wurde knapp und somit teuer, Lindes Technik wurde akzeptiert. Das Geschäft brummte: Bis Ende der 1880er Jahre rüstete die Gesellschaft 445 Brauereien mit 747 Kältemaschinen aus, 1890 waren bereits 1000 Anlagen verkauft. Für eine weltweite Nachfrage sorgten neben Brauereien auch Kühlhäuser in Schlachthöfen, Molkereien und Markthallen, die ebenso permanente Kühlung benötigten wie Kühlanlagen in Eisenbahnen und auf Schiffen sowie Kunsteisbahnbetreiber. Auch gut betuchte Haushalte gönnten sich nun einen Kühlschrank.

Außerdem gehörte Linde 1890 zu den Mitbegründern der Gesellschaft für Markt- und Kühlhallen, die später zum größten deutschen Kühlhausbetreiber aufstieg und Marktführer im Bereich der Tiefkühllogistik wurde. 1892 zog Linde wieder zurück nach München, wo er eine Honorarprofessur an der Technischen Hochschule annahm.

1895 gelang dem Wissenschaftler und Unternehmer ein zweiter großer Wurf: Er ließ komprimierte Luft so lange im Kreis fließen, bis die Temperatur auf minus 189 Grad Celsius sank und sich verflüssigte. Vor genau 125 Jahren, am 5. Juni 1895, erteilte das Kaiserliche Patentamt in Berlin Carl Linde das Patent auf seine neue Erfindung. Erst durch dieses nach ihm benannte Verfahren wurde die Entwicklung von Kühlschränken heutiger Technik möglich. Dabei war die Verflüssigung nur der erste Schritt zu einem weiteren Prozess: Die anschließende Zerlegung der Luft in ihre Bestandteile Sauerstoff, Stickstoff und andere Gase, die ebenfalls lukrativ vermarktet wurden. Der bayerische Prinzregent Luitpold erhob Linde 1897 in den persönlichen, nicht erblichen Adelsstand. Diese Form des Adels existierte in Deutschland bis 1918 nur in Bayern und Württemberg.

Kurz vor dem Ersten Weltkrieg übergab der über 70-jährige Linde die Leitung des Geschäfts an seine Söhne Friedrich und Richard. Carl von Linde starb am 16. November 1934 im Alter von 92 Jahren in München.

Schon 1926 begann in den USA die Fließbandfertigung von Kühlschränken. Bis Ende der 1930er Jahre waren sie in rund 70 Prozent der amerikanischen Haushalte zu finden. In Deutschland setzte sich das Küchengerät erst in den 1950er Jahren auf breiter Front durch. Das lange genutzte Kühlmittel Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) zerstört die Ozonschicht und wurde 1995 verboten. Seitdem werden Kühlschränke mit anderen Kohlenwasserstoffen wie Isobutan oder Propan betrieben. Nur der Kompressor ist geblieben und damit auch ein großer Nachteil: Er brummt weiter vor sich hin.



Pippi Langstrumpf “alias Elsa”  >> Ahnentafel bearbeitet durch: Fritz Müßig.  >> siehe auch das Buch “Pippi & der König” von Joakim Langer & Helena Regius, List Verlag

Carl Robert Heinrich Hörler wanderte 1892 aus Deutschland aus und ließ sich auf einer Insel bei Neuguinea nieder. Dort besaß er eine Kopra Plantage. Später kam sein Bruder Gottlob Heinrich nach und beide zusammen bewirtschafteten für kurze Zeit die Plantage. Carl hatte einen Sohn mit Namen Harry Arnold, (lt. Karl Baumann) der später Elsa Pettersson (Pippi Langstrumpf) die Tochter des König Carl Emil Pettersson Bootsmann / geb. in Schweden – ab 1924 König von Tabar / Plantage Maragon heiratete. (alias: Efraim Langstrumpf)    –   Carl Robert Heinrich Hörler, geb. in Haßmersheim/Neckar kam (1918) beim Fischfang mit Dynamit ums Leben.

Diese Informationen stammen aus einem von seinem Bruder Gottlob Heinrich hinterlassen Tagebuch. Das Tagebuch ist im Besitz von Karin Hörler in Frankfurt OT Bergen-Enkheim. lt. Karl Baumann in > 44B 551 < auf Seite 163 war Karl Hörler 1909 in Matanar tätig.   Ankunft von einer Reise in Rabaul 22.01.1912 “Coblenz”.   Abfahrt in Rabaul im März 1914 mit RPD “Prinz Waldemar” 1914 auf den Mortlock-Inseln.